Elternarbeit

Die Kindertageseinrichtung ist eine familienergänzende Einrichtung und versteht sich als ein Ort christlicher Erziehung und christlicher Gemeinschaft. Voraussetzung für die pädagogische Arbeit ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten.  Unsere pädagogische Arbeit richten wir so aus, dass Eltern uns unterstützend, entlastend und bereichernd erleben. Von daher ist es für uns in diesem Sinne selbstverständlich, Eltern über alle Entwicklungen in unserer Kindertageseinrichtung in Kenntnis zu setzen und z. T. in Angebote mit einzubinden.

Elternwünsche bzw. Erwartungen und Bedürfnisse werden auf Elternabenden, über die gewählten Elternvertreterinnen und auch durch Fragebogen erfragt, um einen hohen Grad an Übereinstimmung zwischen dem Angebot der Kindertageseinrichtung und den Erwartungen der Familien zu erzielen. Abstimmungen von Lern- und Erziehungszielen finden u.a. in Elterngesprächen mit den jeweiligen Mitarbeiterinnen in unterschiedlichen Formen statt. Neben Tür- und Angelgesprächen finden auf Wunsch ausführliche pädagogische Gespräche statt, die terminlich vereinbart werden. Weiterhin finden in den Herbstferien (Schulferien) Elternsprechtage statt. Für die Spürnaseneltern finden zusätzlich im letzten Kita-Jahr im Frühjahr kurz vor der Einschulung Elternsprechtage statt.  Grundlage für Elterngespräche sind die Entwicklungsbeobachtungen und die Bildungsdokumentation. Elterngespräche und Vereinbarungen werden protokolliert und von den Beteiligten gegengezeichnet.

Schriftliche Informationen erhalten die Eltern in regelmäßigen Elternbriefen und sind auch den Info-wänden vor den jeweiligen Gruppen zu entnehmen. Informationen über die inhaltliche Arbeit während der Woche erhalten die Eltern über die so genannten Wabenpläne an der Gruppen-Infowand.

Am Anfang des jeweiligen Kita-Jahres werden auf Gruppenebene die Elternvertreterinnen gewählt. Sie bilden den Elternrat. Der Rat der Kindertageseinrichtung setzt sich zusammen aus dem Elternrat, den Trägervertreterinnen und dem Mitarbeiterinnenteam und tagt mindestens dreimal jährlich. Zusätzliche Aktivitäten des Elternrates sind u.a. die traditionellen Flohmärkte, die Organisation des Sommerfestes und der vorweihnachtliche Glühweinabend.

Für neue, interessierte Eltern finden terminlich vereinbarte Kennenlern- bzw. Aufnahmegespräche mit der Leiterin statt. Kennenlernnachmittage für die neuen Kinder und Eltern sowie Informationsabende sind selbstverständlich. Für die Eltern der Spürnasen findet zu Beginn des letzten Kita-Jahres ein Informationsabend über die Inhalte der Spürnasengruppe statt. Der Elternabend am Ende der Spürnasenzeit reflektiert die gesamte Zeit mit den Eltern und sammelt Verbesserungsvorschläge. Grundlage hierfür ist der Fragebogen, der jährlich an die Spürnaseneltern ausgegeben wird.

Elternmitwirkung ist ausdrücklich gewünscht und findet in den jeweiligen Gremien statt. Grundlagen zur Elternmitwirkung sind beschrieben im "Gesetz für Tageseinrichtungen für Kinder" (GTK) NRW von 1998 und im "Statut für Tageseinrichtungen für Kinder im Bistum Münster" aus 1992. Zum Beispiel: Elternversammlung (§ 5 GTK), Elternrat (§ 6 GTK), Rat der Tageseinrichtung (§ 7 GTK), Öffnungszeiten (§ 9 GTK).